Archiv für die Kategorie ‘Entdeckungen’

Fotografen, deren Bilder ich sehr mag #2

Dienstag, 25. November 2008

Dem ein oder anderen aufmerksamen Leser ist sicherlich aufgefallen, dass ich den Lieblingsmenschen in der ersten Folge gar nicht erwähnt habe. Nun, das war beabsichtigt. Ja, ich mag seine Bilder und nein, ich denke nicht, dass ich ihn hier extra vorstellen muss. ;)

Vorstellen mag ich heute Marko Müller.
Geboren 1975 (oh ja – so jung und trotzdem in meiner Liste) und fotografierend seit 2003.
Auch bei Marko ist es die Intensität in seinen Portraits, die mich beeindruckt. Er schafft es, die Charaktere der Personen herauszuarbeiten, weit weg von “Gesichtsbild” hin zu “Menschenbild”.

Der nächste in der Runde ist Thomas Liehr. 1958 in Hamburg geboren und auch wieder einer meiner “analogen Helden”. Auf ihn aufmerksam wurde ich durch die Bilder, die er bei seinen Besuchen in rumänischen Psychiatrien machte, aus diesen Bildern ist 2005 auch ein Fotoband entstanden. In seinem Blog gibt es leider noch nicht so viel zu sehen, ich hoffe aber, dass sich das in der nächsten Zeit ändern wird.

Gerade fällt mir auf, dass es gerade keine Frauen gibt, die sich fotografisch in mein Hirn gebrannt haben. Kein innerliches “Boah ey”.

Dann bleibt es für heute eben bei den Herren.

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Fotografen, deren Bilder ich sehr mag #1

Donnerstag, 20. November 2008

Im weltweiten Netz werden immer ganz viele Fotografen vorgestellt.
Die meisten sind entweder berühmt und bereits tot oder jung und Preisträger. Dann gibt es noch die wenigen, die berühmt, über 40 und noch nicht tot sind. Die Bilder von den meisten der letzten Gruppe mag ich nicht.

Ich bekomme oft zu hören, dass ich mich über die fotografierende Masse aufrege. Oder Lästerliches von mir gebe. Stimmt. Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht und deswegen ist es an der Zeit, an dieser Stelle mal die Fotografen vorzustellen, deren Bilder ich mag. Berühmt und tot müssen sie nämlich gar nicht sein, um von mir als gut befunden zu werden – aber begabt, sehenswert, bewundert und beneidet.

Als erstes wäre da Stefan Rohner.
Geboren 1962 (also zwei jahre älter als ich und damit definitiv kein bejubelter Fotograf nur weil er jung ist), Seit 1988 lebt er auf Ibiza, seit 1999 fotografiert er, hauptsächlich analog.
Mir gefällt seine Art in Bildern mitzuteilen wie er die Welt sieht.

Ich schätze seine ehrlichen und unverblümten Bildkritiken! Von ihm kann man sehr viel lernen, wenn man bereit ist, hinzuschauen und sich mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen. Einfach nur draufgucken und “schönes Bild sagen” ist bei ihm genau der falsche Weg!
Ach, und Stefan Rohner bloggt auch!

Jim Zimmermann bloggt nicht. Noch nicht (Nicht wahr, Jim?)
Ich liebe seine Lomos und seine Tangobilder!
Letztere hat er zusammen mit wunderbarer Musik auch schon in einem Buch veröffentlicht. Bei Amazon habe ich allerdings nur noch die Taschenbuchausgabe gefunden. Also kann ich mich wohl glücklich schätzen, dass in meinem Regal die erste, große Ausgabe steht (mit 4 CDs).

Der dritte Fotograf heute ist Pierre Vaud. Er bloggt nicht und er hat auch keinen Internetauftritt.
Aber man findet seine Bilder, wenn man aufmerksam durch das Netz schleicht. Fotografie ist sein Hobby, sein Geld verdient er mit einer “anständigen” Arbeit. ;)
Wenn mich jemand fragt, wer die besten Streets macht, mir würde immer zuerst Pierre einfallen. Eines meiner Lieblingsbilder von ihm heißt “Die fabelhafte Welt der A.

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Deutsche Fotografie in der Welt da draußen?

Freitag, 07. November 2008

Wer kümmert sich eigentlich um den Stand der deutschen Fotografie in der großen, weiten Welt da draußen? Was passiert mit den Nachlässen wirklich guter Fotografen, wenn sie einmal nicht mehr unter uns sind?
Ich persönlich kenne so viele, gute Fotografen deren Lebenswerk von den Nachkommen bewahrt werden müsste (so man hat) – die wiederum aber ja vielleicht weder Interesse noch Lust haben, sich mit tausenden von Negativen zu beschäftigen.

Mit dieser Frage beschäftigt sich der Hamburger Sammler F.C. Gundlach zusammen mit Margot Klingsporn.

Nachzulesen bei Bildwerk bildwerk3 und der Welt.

Ich sehe es zwar nicht so, dass deutsche Fotografen international nicht anerkannt sind – vielleicht ist aber auch mein Blick zu konzentriert?

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Am Samstag, denn 11. Oktober…

Donnerstag, 16. Oktober 2008

… ist wieder ein großer Fotograf gestorben.

William Claxton.

Am 12. Oktober wäre er 81 Jahre alt geworden.
Geboren 1927 in Kalifornien (Pasadena) hatte er in den 50er Jahren mit der Fotografie begonnen. Seine Leidenschaft galt vor allem dem Portrait von Jazz-Musikern – man sagt er machte “Jazz für die Augen”. Denjenigen, die nicht auf Jazz stehen, und zu denen gehöre ich auch, dürfte das “Ach der” über die Lippen rutschen, wenn sie die Aufnahme von Steve McQueen in seinem Jaguar XKSS auf dem Mulholland Drive (1962) sehen.

Wenn ich mir überlege, wie oft der einfältige Betrachter heute bei solchen Aufnahmen sagt “das ist ja unscharf” kommt mir ein klein wenig die Galle hoch…. ;)

Wer mehr über William Claxton wissen will, der schaut hier, hier und vor allem hier (tolle Bilder)

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Wenn ich einmal reich bin….

Samstag, 04. Oktober 2008

… dann werde ich auch bei Sotheby’s einkaufen und mir das ein oder andere, wunderbare Bild gönnen! (weiterlesen …)

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