Archiv für die Kategorie ‘Gedanken über die Fotografie’

Frauen gucken anders…

Freitag, 17. Oktober 2008

… als Männer denken wie Frauen gucken.

Oder einfacher gesagt: Einzig und allein ein nackter Männerrücken macht Frauen nicht zwingend an.

Die Agentur, die hinter der folgenden Anzeige steckt, hat sich wahrscheinlich nicht ausreichend Gedanken über die visuelle Funktionsweise hinter dem weiblichen Wimpernklimpern gemacht.

Ich persönlich empfinde den Aufruf an die Damen, die wissenschaftlich tätig sind, eher peinlich, aber ich beschäftige mich ja auch nicht mit Mineralöl, Erdgas, Chemie und erneuerbaren Energien, sondern mit Fotografie. Und aus meinem Blickwinkel ist zumindest das Bild schlecht.

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Der gute Geschmack

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Guter Geschmack wird heute in einer technologisch orientierten Demokratie letztlich zu nichts anderem als zu geschmacklichem Vorurteil. Wenn die Kunst nichts anderes tut, als guten oder schlechten Geschmack zu erzeugen, hat sie völlig versagt. Was die Untersuchung von Geschmacksrichtungen betrifft, so kann sich guter oder schlechter Geschmack ebenso deutlich in der Wahl des Eisschrankes, des Teppichs oder Lehnstuhls ausdrücken, den man bei sich zu Hause hat. Gute Kamerakünstler bemühen sich heute, die Kunst über das bloße Geschmacksniveau hinauszuheben. Die Kunst des Fotografierens muß frei von jeder Logik sein. Dieses logische Vakuum ist erforderlich, damit der Betrachter es mit seiner eigenen Logik ausfüllen und das Werk auf diese Weise tatsächlich vor den Augen des Betrachters Gestalt annehmen kann. So wird es zum unmittelbaren Spiegelbild seines Bewußtseins, seiner Logik, seiner Moral und seines Geschmacks. Das Werk sollte als Feedbackmechanismus für die Arbeit des Betrachters an einem Modell seiner selbst fungieren. (Les Levine)

Gelesen und den Kopf geschüttelt. Wie jetzt. Der Fotograf soll unlogisch arbeiten, damit der Betrachter sich selbst finden kann?
Stopp!
Er hat ja gesagt, die Kunst des Fotografierens sollte frei von jeder Logik sein…. was ist an Kunst logisch?

Ach Mist! Ich mag dieses Zitat! Aber die Stelle mit der logischen Kunst erschließt sich mir nicht. :(
Ist da draußen jemand, der mir “aufs Pferd helfen” kann?

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Abendblitze

Donnerstag, 02. Oktober 2008

„Warum benutzt Du eigentlich keinen Blitz?“ fragte er versonnen, als sie beide draußen auf der Veranda saßen und den Abendhimmel betrachteten. (weiterlesen …)

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Blitzgewitter

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Wieder einmal saßen sie auf der Veranda, die Luft war schwül und am Himmel zogen drohende Wolken auf, da war ein Gewitter im Anmarsch. In der Ferne (weiterlesen …)

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Digital hobeln

Dienstag, 16. September 2008

„Du hasst die digitalen Kameras, oder?“
Er fragte dies ganz vorsichtig, (weiterlesen …)

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Portrait im Café

Donnerstag, 11. September 2008

Samstags saßen sie gerne draußen vor dem Straßencafé in der kleinen Stadt, die sie so sehr mochten. Die Menschen flanierten, eilten, schlenderten und marschierten vorbei, in ihren Gesichtern Hektik, Gelassenheit, Unmut und heitere Ruhe. (weiterlesen …)

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Scharfe Sauce

Freitag, 05. September 2008

Er saß vor dem Kamin und blätterte in einem dicken, schon völlig zerlesenen Band über Fotografie.
Sie stand in der Küche und rührte engagiert in der Tomatensauce für das Abendessen. „Willst du Spaghetti oder lieber Nudeln, die weniger Schweinkram auf Deinem Hemd hinterlassen?“ fragte sie ihn.
(weiterlesen …)

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Das Ding an der Wand

Mittwoch, 03. September 2008

Sie kam gerade aus der Dunkelkammer, verschwitzt und den zweifelhaften Duft aggressiver Chemikalien verbreitend und fand ihn in dem alten Ohrensessel sitzend, den Laptop auf den Knien balancierend leise vor sich hin fluchend. (weiterlesen …)

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TfP – Karussellgedanken, Ärgernisse, Erklärungen

Donnerstag, 03. Januar 2008

TfP ist ein ganz heißes Thema! (weiterlesen …)

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Von Modellfigürchen, Mopsbärchen und Stehrümchens

Freitag, 28. Dezember 2007

Fotografen fotografieren.

Gerne Menschen! Zumindest ist das bei mir der Fall.

Wenn ich mit Modellen arbeite, was brauche ich dann? (weiterlesen …)

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