Archiv für die Kategorie ‘Menschenbilder’
Im Vorbeigehen..
Donnerstag, 15. Dezember 2011.. ausgelöst.
Klick macht größer
Entstanden am letzten Wochenende in Leipzig.
Film: Kodak Tri-X@400
Entwickler: Spürsinn DOM
Digitalisiert. Komprimiert. Leider nicht anders machbar
Viel Korn – nix Mausi!
Mittwoch, 14. Dezember 2011Es ist vollbracht.
Nicht zuletzt dank des Kollegen Corwin von Kuhwede bin ich am letzten Sonntag doch noch dazu gekommen, Menschenfotografie zu betreiben. Ganz spontan bot er uns seine Location im schönen Leipzig an und lieferte auch noch ein ganz wunderbares Modell! Der Tag war sehr entspannt und voller Gespräche – das hat viel Spaß gemacht! Gerne wieder!!!
Zurück in Braunschweig stieg dann die Spannung. Hält der “Spürsinn DOM” immer noch was er bei den ersten Testentwicklungen versprach? Bringt er dieses wunderbare Korn, das ich seit Auslaufen des Rollei R3 so schmerzlich vermisse? Heute bringen die Filme ja bereits eine “Ich mach wie digital und hab ganz feines Korn”- Anmutung in ihrer Emulsion mit, die galt es natürlich zu knacken.
Eine Kamera wurde mit dem Ilford HP5 geladen, die andere mit dem Kodak Tri-X 400. Von letzterem versprach ich mir ja schon ein gehöriges “Wumms” an Korn und siehe da, es kam!
Klick macht wie immer big
Aber auch der HP5 ließ sich nicht lumpen und servierte mir ein vornehmes Korn!
Klick und so – na, ihr wisst schon
Ich bin sehr zufrieden.
Gelogen.
Ich bin total begeistert!
In der Anwendung will er ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als der “HCD new”. So liebt der DOM frischen Fixierer und steht ziemlich auf Stoppbad. Warum das so ist, steht drüben im Spürsinn-Blog. Dort finden sich auch die bereits ausgetesteten Entwicklungszeiten.
Von Lust und Frust
Donnerstag, 24. November 2011Die Dunkelkammer hat mich wieder. Ich schrieb bereits davon. Und da der Lieblingsmensch gerade an Tonern bastelt, war es mir gestern ein besonders dringendes Bedürfnis, im Rotlichtbezirk zu verschwinden. Ich wollte auch getonte Bilder. (Wer mich kennt, kann sich an dieser Stelle das Aufstampfen mit dem Fuß gerne denken, es entspricht durchaus der Realität).
Gesagt – getan. Mit einem ganzen Bündel Negative, aus meinem Archiv gefischt, verschwand ich im Dunkeln. Und tauchte auch die nächsten Stunden nicht mehr auf. Ich hatte unter anderem Negative gegriffen, mit denen ich mich das letzte Mal vor bestimmt 5 Jahren auseinandergesetzt habe. Ich erinnere mich, diese Negative gescannt zu haben. Und ich erinnere mich auch, dass ich die komplette Serie verworfen hatte, weil ich unzufrieden mit den Ergebnissen war. Zu wenig von dem, was ich zeigen wollte, war zu sehen. Und stundenlanges Herumschrauben mit einer Bildbearbeitungssoftware liegt mir einfach nicht. Wie gut, dass ich auch die schlechtesten Negative niemals weg werfe.
Jetzt kamen sie mir gerade recht. Ich habe ein bisschen geturnt und gemacht und getan. Dann kam lieber Besuch und wir standen zusammen im Dunkel und wie das so ist, wenn man abgelenkt ist, prompt habe ich den falschen Knopf am Timer erwischt und dem Bild eine Extraportion Licht gegeben, die natürlich nicht berechnet war und sich auch nicht nachvollziehen ließ. Gefrotzel. “Pass auf, das ist jetzt DAS Bild und Du weißt nicht, wie viel Extralicht es abbekommen hat.” Ähm.
Natürlich ist es dann auch genau so gekommen. Danke, Christian.
Es hat ein bisschen gedauert, aber wir konnten das Versehen reproduzieren. Hurra. Die erste Variante kam zwar ein bisschen schief auf das Papier, aber da sie nur dazu dienen sollte, die Unterschiede zur getonten Variante zu zeigen, hab ich das mal so gelassen. Ein bisschen Pfusch also auf 13×18 – bei den großen für die Wand gebe ich mir mehr Mühe
klick macht wie immer big
Nachdem dann die Papierabzüge im Wasser schwammen, wurde alles für den großen Moment der Tonung vorbereitet. Kaffeebraun sollte es werden. Ich bin hin und weg.
auch hier: klick & big und so
Das war also das Ding mit der Lust. Ich bin sehr begeistert von dem Toner, der immer noch keinen Namen hat. Aber wir arbeiten dran.
Der Frust kam dann heute. Ich musste den Scanner anwerfen und die Abzüge scannen, damit ich Euch etwas zeigen kann, was über die iPhone-Abbildung hinaus geht. Trotz hoher Auflösung sahen die Bilder sehr viel platter aus als in natura. Und nach der Verkleinerung für das Web und der Komprimierung in jpg hatte ich fast Tränen in den Augen. Detailverlust galore. Aber da ich die Prints habe, kann ich dann doch damit leben
Sommer 2012
Montag, 12. September 2011Auf ein Neues!
Für dieses Jahr scheint es ja gelaufen.
Klick macht big
Rolleiflex plus Sommer 2009 plus ein williges Modell plus ein warmer See irgendwo in Südhessen plus Universal 200…
Und nein, es ist nicht das gleiche Bild
Höher, schneller, weiter
Donnerstag, 11. August 2011Input von allen Seiten, facebook, Twitter und Google+ tun ihr Bestes um mich auf dem Laufenden zu halten. Bilderflut. Schön, scheußlich, nichtssagend, ausdrucksstark, bunt, schwarzweiß, blau, braun, digital, analog, markschreierisch angepriesen und leise ansprechend.
Viele dieser Bilder haben eines gemeinsam. Sie schreien regelrecht heraus, dass ihre Urheber nur eines im Sinn haben, sie wollen auffallen um jeden Preis. Die Sucht nach dem “anders”, leider viel zu oft gleichgesetzt mit “besser”, treibt so manchen Herrscher über Chip und Silberkorn in Bereiche, die an Hochleistungssportarten erinnern.
Vielleicht bin ich ja altmodisch.
Ich mag Bilder, die mich ansprechen. Die eine Saite in mir zum Klingen bringen. Dabei ist es mir relativ wurscht, mit welchem Aufwand sie aufgenommen wurden, ich stelle jedoch fest, dass einfache Gestaltungen sehr viel mehr und intensiver Einzug in meinen Kopf halten.
Ich mag Portraits, die mir etwas über den Abgebildeten verraten. Dafür muss er nicht mit dem großen Zeh auf einem Goldfischglas balancieren. Wichtiger ist mir, ob ich das Gefühl habe, ihn kennen lernen zu wollen, weil sein Bild mir verspricht (oder ich meine, dass es das tut) dass es sich lohnen könnte.
Ich mag Schönheiten, deren Augen strahlen. Weil sie das im echten Leben tun und nicht weil mit Ringblitz und Nachschärfen ein puppiger Strahle-Effekt hervorgezaubert wurde.
Ich mag Gesichter mit Ausdruck. Lachfalten, die mir zeigen, dass da Glück und Lust am Leben sind. Gerne gekoppelt mit Händen. Wedelnd, ruhend, gestikulierend, anfassend. Ich mag auch traurige Gesichter. Schon. Aber keine Gesichter, denen der Schrecken in den Augen steht, weil ihnen jemand auf die Pelle gerückt ist um sie mit der Kamera “abzuballern”.
Ich mag Bildergeschichten. Solche, die sich auf leisen Sohlen und vielleicht auch mit einem Augenzwinkern in mein Fotoherz schleichen. Nicht die, die mit brutalem Schrei auf mich zustürmen und um Aufmerksamkeit betteln “Sieh her, ich bin mit ganz tollem Equipment und enormer kreativer Energie gemacht worden und stell Dir vor, man hat für mich einen ganzen Flughafen gesperrt und aus 473 Aufnahmen bin ich auserwählt worden!”
Ich mag Alltäglichkeiten. Kaffeebecher, die uns tagtäglich so wichtig sind. Ausblicke aus Fenstern, die uns täglich begegnen. Wäscheklammern. Wolken. Lampen. Menschen, die mir begegnen. Und ich merke, dass ich anders betrachte als noch vor ein paar Jahren.
Ich mache mir Gedanken über Sichtweisen. Sehen lernen. Bildbetrachtung. Gestaltung. Und ich beobachte wie das, was ich jeden Tag sehe, mein Sehen verändert.
Klick macht big
Melancho-lie
Donnerstag, 04. August 2011Klick macht big
Modell: Die wunderbare Lie
Papier: Aristo Vat
Format: 20×30
Pinsel: scruffy face
fotografiert mit der Rolleiflex
auf Universal 200
digitalisiert auf Spürsinn BluePrint
Sahneschnitte
Freitag, 27. Mai 2011Männer sagen doch “Sahneschnitte”, wenn ihnen ein besonders leckeres Mädchen ins Auge fällt, oder?
(Klick macht wie immer big)
Film: R3@1600
Maldito Duende
Samstag, 21. Mai 2011Holzpresse
Sonntag, 05. Dezember 2010Letztes Jahr lag kurz vor Weihnachten auch schon mal Schnee.
Ein bisschen.
(klick macht ein bisschen mehr big – ein Nichts im Vergleich zum Negativ, das immerhin 120cm 120mm in der Breite aufweist)
Kamera: Noblex 150UX
Film: Universal 200
Kalte Füße: Unbeschreiblich!










