Archiv für die Kategorie ‘Polaroidfieber’
Wannabe!
Mittwoch, 12. Januar 2011Ebay Kleinanzeigen habe ich soeben erst für mich entdeckt. Man findet dort das ein oder andere Dings und und das ein oder andere Bums, und es ist Etliches dabei, was einem schon gefallen könnte. Ich schränke mich ungern regional ein, ich wühle mich eh am liebsten durch die Kategorie Foto und wenn etwas Interessantes zu einem schnuckeligen Preis angeboten wird, was nicht bei mir in der Nähe ist, dann poste ich den Link auch gerne mal auf Twitter.
Ein Schnäppchen. Zumindest für jemanden wie mich, die ihr Herz an diese komischen Plastikkameras gehängt hat und außerdem als Mädchen dringend eine Variante in Pink und Lila… na, ihr wisst schon wie ich das meine.
Jedoch, die Liebe ging nicht so weit, dass ich dafür in einer Nacht- und Nebelaktion nach Bayern gefahren wäre. Franken. Ja, Franken.
Aber es geht doch nichts über eine anständige, gepflegte Followerpower!
Und er tat es!
Heute kam sie an
(klick macht big)
Ich danke Dir, Walter!
Die Musik: Wannabe (Spice Girls)
Die Kamera: Polaroid Spicecam
Gefüttert wird sie mit dem PX 600.
Die Filmkassette in ihrem Bauch war leider leer, aber da noch Strom auf der Batterie der Filmkassette war und der Blitz geladen hat, weiß ich, dass sie funktioniert
Die nächsten Tage werde ich sie mal mit Film füttern. Ich vermute ja, sie bildet ähnlich ab wie die Polaroid 636 Close-up, auch die Spicecam ist mit einer Nahlinse ausgestattet, die man vor die eigentliche Linse schieben kann.
Wer allerdings in dieses Spielzeug schauen muss, der kann wahrscheinlich kein ernstes Gesicht mehr machen
Die Engel backen
Sonntag, 15. August 2010Bisher hatte ich die Polaroid Image, die meine Mutter an mich abgegeben hatte, immer für die langweiligste Polaroid in meinem Sammelsurium gehalten. Klar, für Doppelbelichtungen nehme ich sie gerne – aber sonst?
Nun traf es sich jedoch letzte Woche, dass es ausgerechnet die Image war, die auf dem Rücksitz meines Autos schlummerte, als wir das Firmengelände in Braunschweig verlassen wollten. Hungrig, kopfleer gearbeitet und furchtbar müde traten wir aus der Tür und staunten sprachlos über den Anblick, der sich uns plötzlich bot. Meine Oma hat bei solchen Himmeln immer gesagt “Die Engel backen”.
Da sich mir der Himmel hier in Hessen heute Abend sehr grau in grau präsentiert und der Rest des Tages auch eher zu grau und nass tendierte, habe ich das Bildchen für Euch mal eben auf den Scanner geschmissen.
Bearbeitet ist nichts.
Und die Image darf ihren Platz auf der Rückbank als dauerhaft gebucht betrachten ![]()
klick macht big
Film: Polaroid Spectra
Kamera: Polaroid Image System
Fingerübungen
Donnerstag, 12. August 2010Die Sache mit dem Emulsionslift lässt mich nicht mehr los.
Die ersten Ergebnisse entstanden noch mit unterschiedlichen Werkzeugen, begleitet von lautem Fluchen und dem schmerzhaften Verlust etlicher Bilder, weil das unzureichende Werkzeug eben diese rettungslos zerstörte. Jetzt nähere ich mich einer Arbeitsweise, die richtig Spaß macht und den Ergebnissen, die ich haben will.
Aber von vorn.
Die Anfänge lagen im Gedanken “es muss doch auch mit den Filmen von Impossible Project möglich sein”. Wer nicht weiß, wovon ich rede, dem sei diese
wunderbare Anleitung als Video ans Herz gelegt. Es bringt ein bisschen nahe, was Emulsionslift eigentlich ist und wie man es ungefähr macht.
Allersings gibt es einen großen Unterschied zu dem, was ich in den letzten Wochen so getrieben habe: Im Video wurden Trennbildfilme von Polaroid benutzt.
Ich aber will ja Emulsionslifts mit Filmen von Impossible Project machen, und die sind Integralfilme, keine Trennbildfilme.
Die ersten Versuche des Liftens endeten in der Erschaffung komischer, braungrauer Klümpchen. Also zurück auf Start und alles noch einmal durchdacht und probiert.
Es ging los mit der Suche nach der richtigen Wassertemperatur. Zu heiß ist schlecht, weil man mit den Fingern hinein greifen muss, zu kalt führt dazu, dass sich die Emulsion nicht richtig löst.
Die ersten Versuchspinsel wurden der Brut aus dem Schulregal gemopst und erwiesen sich als störrisch und zerstörerisch. Mal abgesehen davon, dass man sie nur einmal benutzen konnte – dann hat man sie nämlich nicht mehr sauber bekommen.
Die Erkenntnis: die Emulsion von Impossible Project ist sehr viel zarter als die Emulsion, die Polaroid für ihre Trennbildfilme verwendete und die richtigen Pinsel bekommt man nicht im Bürobedarfsladen um die Ecke.
Gleichzeitig begann die Jagd nach dem richtigen Papier. Da das Papier nass gemacht werden muss, um diesen Hauch von Emulsion aufzubringen, ist es wichtig, dass es sich nicht auflöst. Außerdem sollte es sich ja auch mit der Emulsion verbinden, denn nachträgliches Kleben funktioniert nicht. Klebstoff frisst Kunstwerk.
Bis alle Hürden genommen waren, ging ein Sofortbild nach dem anderen den Weg in den Mülleimer.
Zusammen mit Spürsinn habe ich versucht, getestet, gemacht, getan, geflucht, gelernt, gerätselt und gejubelt. Und jetzt ist es geschafft.
Ich habe wunderbare Pinsel, die genau nach meinen Anforderungen hergestellt wurden und ich habe zwei Sorten Papier, die sich mit der Emulsion verbinden und nach dem Trocknen auch wieder glatt werden. Hach.
Klick macht big
Film: PX100
Kamera: Polaroid 2000
Motiv: Leuchtturm Pilsum
Papier: Smooth White
Pinsel: Lift it
Artistic
Freitag, 30. Juli 2010Leave your hat on!
Mittwoch, 28. Juli 2010Das kleine Miststück
Mittwoch, 26. Mai 2010Sie kam, ich sah und sie siegte.
Die Rede ist von der Polaroid 636 Close up, die Anfang Mai bei mir einzog. Ein kleiner Plastikbomber mit herrlich abgerundeten Ecken, gebaut Mitte/Ende der 90er Jahre. Das Besondere an ihr ist die Nahlinse, die man mittels eines kleinen Schiebers vor das Objektiv setzen kann, damit kann ich bis auf 60 cm an das Objekt meiner Begierde heran rutschen. Was mir zuerst nicht so ganz behagte war die Tatsache, dass das Schätzchen über einen eingebauten Blitz verfügt, den man auch nicht außer Gefecht setzen kann. Andererseits kann so ein Blitz nicht des Teufels sein, denn auf anderer Leute Bildern, die mit dieser Kamera gemacht wurden, sah ich keine Blitzspuren, die mich jetzt sonderlich gestört hätten.
Die Kleine benötigt 600er Film. Von Polaroid wird dieser ja seit 2008 nicht mehr hergestellt, das frischeste Ablaufdatum, das der Markt so her gibt liegt im April 2009, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Ich würde jetzt nicht behaupten wollen, dass der Film als solches tatsächlich schon Mangelware ist, die Preise der angebotenen Restbestände lassen dies jedoch durchaus vermuten
Ich lese bei den Suchanfragen hier im Blog immer wieder “welche Batterien für Polaroid 636″ – die Kamera benötigt keine extra Batterien! Der benötigte Strom ist in den Filmpacks untergebracht. Einfache Formel: Hast Du Filmpack in der Kamera, dann hast Du auch Strom in der Kamera.
Hier sammeln sich die leeren Filmpacks von Impossible Project, denn meist ist in ihnen noch ausreichend Strom um einen Neuankömmling damit auf Funktion testen zu können. Reinschieben und gucken ob der Auslöser tut und, falls vorhanden, der Blitz. Dafür reicht es immer. Außerdem widerstrebt es mir, teuren Strom der Restmüllentsorgung zu übergeben. Ich hoffe ja immer noch, dass ich irgendwann einmal stolze Besitzerin eines Polaroid-Radios werde – ein Radio, dass einen Schacht wie die Polaroid Kameras aufweist und mit leeren Filmkassetten betrieben wird. Also mit dem Strom aus den leeren Filmkassetten. ![]()
Aber ich schweife ab.
Der Test mit einer leeren Filmkassette ergab, dass der handliche, graue Knipsknubbel tut was er soll. Ich habe also nach einem PX 600 First Flush gefischt und das Schätzchen damit gefüttert, Klappe zu, Auslöser gedrückt, damit das Deckblatt ausgeworfen wird….. und jetzt kommen wir zur Begründung des Titels! Die Kamera hat nicht nur das Deckblatt ausgeworfen sondern in einem Affentempo auch die “Bilder” hinterhergeschoben, sie war nicht mehr zu bremsen. So schnell ich auch die Klappe wieder geöffnet habe um dieses wirklich ärgerliche Phänomen zu stoppen – die ersten 5 Blatt waren dahin. Unwiederbringlich, unrettbar und drauf war auf den Bildern natürlich auch nichts. So ein Filmpack hat ja nur 8 Blatt. Ich sitze zwar recht dicht an der Quelle, aber bezahlen muss ich die Filme auch. Ich glaube, ich habe noch nie so schnell 18,50 Euro verblasen. Für die letzten drei Blatt habe ich mir ein Motiv gesucht – das hat mir aber auch nichts mehr genutzt, die Kamera hat eine Aufnahme verweigert und stattdessen auch diese letzten Blatt Film einfach im Höllentempo ausgespuckt. Ehrlich, ich habe noch nie eine Polaroidkamera so schnell arbeiten sehen, das war wie Dauerbeschuss.
Wie dieser, ich nenne ihn mal “Overload”, entstanden ist, weiß ich nicht. Ich kann nur raten, aber vielleicht sind unter meinen Lesern ja ein paar versierte Experten, die meine wilden Vermutungen, die Kamera hätte irgendwo und irgendwie zu viel Strom gebunkert, bestätigen können? Vielleicht hatte der Vorbesitzer ja noch eine Kassette drin und sie hat sich über Jahre klammheimlich an deren Batterien gelabt? Nachdem das Filmpack leer war, hat sie übrigens wieder ganz normal reagiert. Nur eben ohne Bild.
Kann doch nicht sein, dachte ich mir. Ich gehöre ja durchaus zu den Menschen, die in ihren Kameras kleine Persönlichkeiten sehen. Lacht nur. Vielleicht hat sie sich gefreut, wieder arbeiten zu dürfen? Vielleicht wollte sie mir nur zeigen, dass sie schnell und willig ist? Vielleicht war das ganze ja so eine Art Aufstoßen?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich war bereit, ein weiteres Pack PX 600 FF zu opfern. Und siehe da – plötzlich hat sie ganz brav getan, was sie sollte. Das kleine Miststück
Ihr wisst schon: Klick macht big
Kamera: Polaroid 636 Close up mit Objektiv Polaroid 1:14/106mm Fixfokus, eingebauter Nahlinse, eingebautem Blitz, elektronischem Verschluss
Baujahr: wahrscheinlich 1996,
Herkunft: United Kingdom
Film: Impossible Project PX 600 First Flush
Anmerkung: es gibt auch noch die Polaroid 636 – die hat keine Nahlinse! Wenn ihr das Modell mit Nahlinse haben wollt, achtet auf den Zusatz “Close up”.
Florales am Sonntag
Montag, 17. Mai 2010Das kommt davon, wenn mir der Besuch Blümchen mitbringt….
wie immer – Klick macht big!
Zubehör:
- eine Polaroid 636 Close up
- ein bisschen PX 600 von Impossible Project
- Eine weiße Rose & zwei wagemutige Besucher
Polaroid Fieber – was tun? (2)
Mittwoch, 05. Mai 2010Neben den in Teil 1 genannten Kameras und Filmen gibt es natürlich noch jede Menge mehr.
Ich habe zum Beispiel noch die Polaroid Image meiner Mutter, mit der ich nicht wirklich viel anfangen konnte. Bisher.
Die Image wurde in den 80er und 90er Jahren verkauft, das erste Bild, das es von Tillatochter gibt (Baujahr 1989) wurde mit einer solchen Kamera gemacht.
Sie funktioniert wieder mit einem anderen Film, der ein anderes Format hat als die 100er bzw. 600er Filme und unter dem Namen “Spectra”, “Image” und “900″ verkauft wurde. Der Film, der mit “Image” gelabelt ist, ist noch relativ leicht zu bekommen.
Das Format des Filmblattes: 10.2 x 10.5 cm
Das Format des Bildausschnitts: 9.2 x 7.3 cm
Colorfilm mit 640 ASA, glänzend
Die Kameras, die diesen Film brauchen:
- Image
- Image 2
- Image Elite Pro
- Spectra
- Spectra 2
- Spectra 1200i
- Spectra 1200si
- Spectra 1200FF
- Spectra Onyx
- Spectra Pro
- Pro Cam
Mich hat diese Kamera nie so wirklich gereizt, bis mir Christian gesten verraten hat, wie man Doppelbelichtungen damit macht!
Klick macht big
Man löst aus, hält aber den Auslöser fest und öffnet dann die Filmladeklappe. Sobald diese offen ist, kann man den Finger vom Auslöser nehmen. Dann kann man die Filmladeklappe wieder schließen, die Kamera spuckt das Bild nicht aus. Für das Bild, das auf die erste Aufnahme belichtet werden soll, soll man die Kamera etwas dunkler einstellen. Ich hatte leider nur noch zwei Bilder in einer uralten Filmkassette, sonst hätte ich noch ein bisschen herumgespielt.
Spürsinn hat den Film nicht im Standardprogramm, aber mit einer netten Email besorgen sie einem auch diesen.
Polaroid Fieber – was tun? (1)
Dienstag, 04. Mai 2010Nachdem ich gestern wieder beschuldigt wurde, mit meinem Polaroid Fieber die Leute an zustecken und immer wieder Fragen aufkamen, nach was für einem guten Stück man denn Ausschau halten solle, wenn man der Krankheit dann erliegt, habe ich beschlossen, mal ein bisschen über das zu plaudern, was ich so weiß. Dem ganzen vorangestellt: Ich bin nicht der allumfassende Wissenspool in Sachen Polaroid. Gemessen an den “alten Hasen” bin ich sogar noch ganz schön nass hinter den Ohren. Wer also Informationen ergänzen und/oder verbessern kann, den ein oder anderen Trick kennt, sein Wissen mit mir und anderen teilen kann und will, der ist herzlich eingeladen, dies in den Kommentaren zu tun!
Klick macht big
Wo fang ich also an?
Wir reden hier über Sofortbildfotografie oder auch Instantfotografie.
Die Sache mit “digital und gleich ausgedruckt” lasse ich hier mal weg.
Ich kenne jetzt ganz grob gesagt zwei Sorten Film aus dieser Sparte:
- Integralfilm
Das ist der, der vorne ( begleitet von diesem wunderbaren Geräusch) aus der Polaroidkamera herausflutscht, nachdem man ausgelöst hat. Frisch auf dem Markt gibt es für die SX-70 und ihre Verwandten (dazu später mehr) den PX 100 von Impossible Project. Daneben bekommt man noch den Artistic TZ. Beide Filme würde ich als experimentell bezeichnen wollen, den Artistic TZ werde ich in den nächsten Wochen mal ausprobieren.
Neben dem PX 100 gibt es jetzt auch den PX 600, der in die Polaroids passt, die für den 600er Film konzipiert waren. Der Polaroid 600 wird nicht mehr hergestellt, aber mit ein bisschen Glück und einer wohl gefüllten Brieftasche kann man noch die ein oder andere abgelaufene Packung hier und da bekommen. - Packfilm, Trennbildfilm, Peel-off
Das ist der Film, der nicht von allein aus der Kamera kommt, sondern an der Seite herausgezogen wird, nachdem man ausgelöst hat. Dann wartet man die vorgegebene Entwicklungszeit ab (es sei denn, man will sich dem künstlerischen Transferverfahren hingeben) und puhlt nach Ablauf dieser Zeit das fertige Bild vom Rest ab. Von Polaroid wird kein Trennbildfilm mehr gefertigt, aber die Fuji-Filme passen in alle die Trennbildkameras, die in der Land List mit einer 100 gekennzeichnet sind. Von Fuji bekommt man einen Schwarz/Weiß-Film mit 100 ASA und einen mit 3000 ASA, als Buntfilm gibt es den Fuji FP 100C (glossy) und den Fuji FP 100C Silk.
Gibt es noch Film für meine Kamera?
Die meisten Informationen zu dieser Frage findet man tatsächlich in der Land List. Die kann man natürlich nicht mit sich führen, wenn man auf einem Flohmarkt herumstöbert, deswegen eine kleine Eselsbrücke.
Polaroid Kameras, die Rollfilm benötigen sind schön für die Vitrine. Mit Rollfilm ist nämlich ein Polaroid-Rollfilm gemeint und nicht der klassische 120er Rollfilm, den es heute noch zu kaufen gibt. Polaroid Rollfilm gibt es nicht mehr. Auf Flohmärkten findet man oft noch die “Polaroid Swinger” – eine der wenigen Kameras, die bei mir in der Vitrine stehen, denn auch ich bekomme keinen Film mehr für das gute Stück. Und ich mag sie nicht für herkömmlichen Rollfilm umbauen (lassen).
Polaroid Kameras, die Packfilm benötigen gibt es gefühlte 30.000. In Wirklichkeit sind es sicher weniger, aber die Vielfalt an Modellen macht es einem manchmal wirklich schwer, auf dem Flohmarkt zu entscheiden, ob es eine brauchbare Kamera ist oder eben doch eine, für die es keinen Film mehr gibt. Neben dem 100er Packfilm, der heute ja von Fuji hergestellt wird, gab es eben auch noch einen 80er Packfilm, der ein anderes Format hatte. Dieser war quadratisch und es gibt keinen Ersatz. Damit müssen alle Packfilmkameras, die ausschließlich mit diesem Film beladen werden können in die Vitrine. Dazu gehören unter anderem:
- Electric Zip
- Square Shooter
- Square Shooter 2
- Square Shooter 4
- Zip
- Colorpack 80
- Colorpack 82
- Colorpack 85
- Colorpack 88
- Colour Swinger
- Colour Swinger II
- EE 22
- EE 33
- EE 38
- EE 44
- EE 88
- Instant 10
- Instant 20
- Super Colour Swinger
- Super Colour Swinger II
- Super Swinger
- Swinger EE
Und wie ist es mit dem Integralfilm?
Der PX 100 und der TZ Artistic passen in alle SX-70 Kameras. Nun gibt es aber auch Familienmitglieder, die sich nicht auf den ersten und auch nicht auf den zweiten Blick als solche zu erkennen geben. Auf dem Flohmarkt ist es dennoch leicht, herauszubekommen ob das begehrte Stück Plastik den PX 100 denn auch in seinen Bauch nimmt. Filmeinschubklappe auf – und da steht es dann meist geschrieben. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass einige dieser Plastikschätzchen etwas zickig sind, will man sie dann mit dem PX 100 füttern. Das erste Drittel geht rein und dann geht nichts mehr. Ist aber auch kein Problem. Man nimmt ein Stückchen dünne Pappe (wer schon einen Film erfolgreich in eine SX-70 eingelegt hat, nimmt das Schutzblatt, das die Kamera als erstes ausgespuckt hat) und schiebt es ein Stückchen in den Schacht, die Filmkassette dann drüber und während man die Filmkassette einschiebt, zieht man die Pappe wieder raus. Ich habe mit diesem Trick (der auch angewandt werden kann, will man PX 600 in eine SX-70 laden oder umgekehrt PX 100 in eine 600er Kamera laden) bisher erfolgreich meine Polaroid 1000 und meine Polaroid 2000 laden können. Ich nehme an, man muss bei allen Kameras ein bisschen tricksen, die nicht SX-70 heißen aber den 100er Film haben wollen. Als da wären unter anderem:
- Model 500
- Model 1000
- Model 1000 S
- Model 1500
- Model 2000
- Model 3000
- Instant 1000
- Instant 1000 DeLuxe
- Sonar AutoFocus 5000
- Supercolor 1000
- Supercolor 1000 DeLuxe
- Supercolor AutoFocus
- Supercolor AutoFocus 3500
Kommen wir jetzt also zu den 600er Kameras, den Modellen, die für einen Film gebaut wurden wie er heute als PX 600 verfügbar ist:
- 640 (Sun 640)
- 650 (Sun 650)
- 660 (Sun 660)
- Amigo 610
- Amigo 620
- Barbie® Instant Camera
- Business Edition 600
- Business Edition 600 2
- Cool Cam
- Impulse
- Impulse AF
- Impulse QPS
- Job Pro
- Job Pro 2
- OneStep 600
- OneStep 600 Express
- OneStep 600 Flash
- OneStep 600 Flash Close-Up
- 600 LMS
- OneStep AF
- OneStep Talking Camera
- Pronto 600
- Quick 610
- SLR 680
- 690
- SpiceCam
- Spirit
- Spirit 600
- Spirit 600 CL
- Supercolor 635
- Supercolor 635 CL
- Supercolor 645 CL
- Supercolor 670 AF
- Taz® Instant Camera
- The Construction Camera
Auch hier gilt: Schaut dem guten Stück ins Maul, wenn ihr ihm auf dem Flohmarkt begegnet.
Die Kameras, die mit Integralfilm arbeiten, brauchen keine Batterien. Die befinden sich nämlich in den Filmpacks.
Mit den Packfilmkameras sieht es da schon etwas anders aus, denn die benötigten Batterien gibt es nicht mehr so ohne Weiteres zu kaufen. Man kann sie sich aber löten (lassen). Eine Anleitung dafür findet sich hier.
Fehlt noch was? Hab ich etwas übersehen? Noch Fragen oder Ergänzungen? Und was wollt ihr im 2. Teil lesen?















