Sonntagsgedanken im April
Das Internet am Sonntag. Man liest sich kreuz und liest sich quer und kommt dabei auf folgende Punkte, auf denen man dann einen Eiertanz proben kann oder auch nicht:
Mag sein – aber er versteht etwas von Selbstvermarktung. Um gesehen zu werden, gefunden zu werden von denen, die einem eventuell Geld für eine Leistung zahlen, muss man Interesse wecken. Continue reading
Drahtesel nach Island
Island ist fotografisch eine sehr reizvolle Insel. Habe ich mir sagen lassen, selbst war ich noch nicht da. Aber wenn ich die …
Oder die Schwiegermutter
Ich steh ja auf alte Fotobücher.
Eben gelesen:
“Ihre Kamera ist zwar bestimmt stabil gebaut und kann manchen Puff vertragen, aber gegen rohe Gewalt?! Sie kann auch schon mal zu Boden fallen, ohne daß ihr was passiert, aber wenn sie unglücklich fällt, ist sie hin. Nein, nicht ganz, aber doch reparaturreif. Sie geben sie dazu am besten ihrem Fotohändler, der sie dann zum Kamerawerk schickt, oder sie verkaufen sie Ihrer Schwiegermutter, kurz bevor sie in Urlaub fährt.”
Ich finde ja, die Autoren vor 50, 60 Jahren hatten viel mehr Humor als heute.
Aus dem Lateinischen.
inspiratio = das Einhauchen, die Eingebung
conspiratio = die Verschwörung, das Komplott
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Ja – ich versuche immer noch dieses Theme in den Griff zu bekommen…. deswegen gibt es auch immer mal neue Artikel, die dann plötzlich nicht da sind, wenn man sie lesen will.
Mach mal lasziv
Wenn man, so wie ich, am liebsten Menschen fotografiert, dann kommt man einfach nicht daran vorbei, dann und wann durch die Mausikarteien zu schlendern, auf der Suche nach – ja, nach was eigentlich?
Da sind Bilder in meinem Kopf, wabern wie Nebelfetzen, schleichen sich an, setzen sich fest und irgendwann wollen sie raus. Und dann gehe ich los und suche die Menschen, die in diese Bilder passen sollen. Müssen.
Nun komme ich, anders als früher, nicht mehr wirklich in die freie Wildbahn. In meinem Alter ist man früh müde, geschafft vom Tagwerk und wirklich nicht mehr geeignet, um sich die Nächte in Diskotheken zwischen dem ganzen Jungvolk um die Ohren zu schlagen. Die einschlägigen Einkaufsparadiese, die man notgedrungen frequentieren muss, um den Kühlschrank zu füllen, bieten mir zwischen Käse, Milch und Wurst allerlei Schnick und Schnack, aber keine Menschen, die in meine Bilder passen. Was ich sehr bedauerlich finde, denn eine direkte Ansprache zwischen Kartoffeln und Paprika ist mir um einiges sympathischer als das Herumgesuche im weltweiten Netz, das einem viel verspricht und selten etwas hält. Aber es hilft ja nichts, ich brauche Menschen. Continue reading
Lovecats
We move like caged tigers
Oh, we couldn’t get closer than this
The way we walk
The way we talk
The way we stalk
The way we kiss….
Stoßseufzer
Oh Du mein Internet.
Allwissende Müllhalde, Boxring des Schlagabtauschs, Fundgrube der Eitelkeiten, Parkett der Balzkönige und Mimimi-Prinzessinnen, Marktplatz der Innovationen, Tanzboden derer, die nichts und derer die immer alles besser wissen – mach mich wissend, schlau, verliebt, begabt und reich.
Wie?
Geht nicht?
Verdammt.
