Mit Farbe schwarzweiß fotografieren
Ich beschäftige mich ja nun auch schon etwas länger mit analoger Fotografie.
Allerdings habe ich um das Thema Farbfilter in der Schwarzweiß-Fotografie immer einen eleganten Bogen geschlagen. Der Grund dafür ist relativ einfach. “Willst Du Drama in den Wolken, dann nimm ‘nen Rotfilter” war alles, was ich mir tatsächlich merken konnte und ich fotografiere eigentlich so gut wie nie Wolken. Für ein Shooting im Schnee habe ich meiner Kiev mal einen Orangefilter gegönnt. Und für meine Rolleiflex habe ich diverse Filter (die sich in den Umzugskartons versteckt haben, wie aufmerksame Verfolger schon mitbekommen haben). Der Lieblingsmensch hat schon öfter versucht, mir das Filterthema nahe zu bringen, aber es hat nie gefruchtet. Was sicherlich nicht an der Erklärbärqualität des Lieblingsmenschen liegt, das kann er schon ganz gut. Nein, ich denke, ich muss bestimmte Erklärungen einfach einsickern lassen und mich quasi im stillen Kämmerlein damit befassen, damit das Thema Wurzeln schlagen kann. Und das Thema sollte möglichst wenig mit Rechnen zu tun haben.
Nun ist es so, dass man bei der Benutzung von Farbfiltern rechnen muss. Nicht viel, zugegeben, aber rechnen. Und Rechnen liegt mir einfach nicht. Deswegen das elegante Umschiffen und die grandiose Vergesslichkeit beim Thema “Farbfilter in der analogen Schwarzweiß-Fotografie”.
Der Lieblingsmensch konnte das nicht mehr mit ansehen und hat sich hingesetzt und ein kleines Buch verfasst. Und weil wir ja so schön zweinullig sind, ist es ein E-Book geworden.
Natürlich wünsche ich ihm zahlreiche Downloads, das Ding kostet immerhin 5,99 Euro und da kommt vielleicht die ein oder andere Pizza oder gar der ein oder andere neue Filter für ihn dabei heraus. ![]()
Es ist aber auch tatsächlich so, dass ich das Thema plötzlich begriffen habe. Und selbst die Rechnerei schreckt mich nicht mehr ab – es ist nämlich gar nicht so schwer, wenn man es erstmal begriffen hat. Und deswegen lege ich das Werk allen ans Herz, die bisher auch einen großen Bogen um Farbfilter geschlagen haben.
Wer erst einmal reinlesen möchte, der kann das tun, bei Spürsinn gibt es eine Leseprobe.
Kaufen kann man das Machwerk dann ganz fix und über Paypal, indem man auf den kleinen Einkaufswagen klickt
Tags: analog, analoge Fotografie, E-Book, e-junkie, Farbfilter, Fotografie, ganz viele bunte Filter, Gelbfilter, Grünfilter, Michael K. Trout, Orangefilter, Rotfilter, schwarz/weiß, Werbung


27. August 2011 at 11:34
was für eine liebeserklärung: erklärbär & lieblingsmenschen
farbfilter … daran müsste ich auch arbeiten, was mir einwenig “angst” macht. nicht wegen der wissenerweiterung, sondern dass ich meinen bunt gemischten analogpark aufrüsten muss, wenn ich des trouts ebook gelesen habe …
27. August 2011 at 11:36
Das geht eigentlich.
Noch kann man die diversen Filter recht günstig auf dem Flohmarkt erstehen, weil eben viele Leute gar nicht genau wissen, was man damit so machen kann.
27. August 2011 at 11:51
ich weiss … anders komme ich ja an meine knipskisten auch nicht ran. na mal schauen … ich werd es mir reinziehen
01. September 2011 at 17:03
[...] findet der Erklärbär die Zeit und Muse noch weitere Erfahrungen seines fotografischen Wissens (inklusive Entwicklung!!!) [...]