Artikel mit ‘analoge Fotografie’ getagged

Lieblingsbilder

Dienstag, 24. Januar 2012

Ich schaffe mir Freiräume, ich habe ein neues Hobby :)

Immer dann, wenn es irgendwie geht, nehme ich mir die Zeit und verschwinde für ein paar Stunden in der Dunkelkammer. Im Vorfeld werden Negative gesichtet, Bilder neu entdeckt, Lieblingsbilder wieder gefunden. Viele der Negative sind noch nie vom Rotlicht der Dunkelkammer berührt worden – bis Ende des Jahres will ich meine Lieblinge alle mal geprintet haben. Ein hehres Ziel, denn ich will ja gleichzeitig auch neue Lieblinge schaffen ;)

Dieses hier hat mir gestern ein bisschen den Nerv geraubt. Aber jetzt kommt es in 18×24 an die Wand. Yay!

Klick macht schick

Kleinbild, entstanden 2006 auf Rollei R3@3200
Scan vom Print 18×24 auf wephota PE311
Zweibadentwicklung in SPUR Straight Black 1+14 & 1+7


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Quasi Weihnachtsengel

Montag, 19. Dezember 2011

Ich wünsche Euch!

  • ruhige Tage
  • leckeres Essen
  • warme Füße
  • liebe Menschen um Euch herum
  • viele Geschenke

Wir lesen uns hier nächstes Jahr wieder. Es sei denn, mich überfällt zwischen den Jahren noch ein massiver Mitteilungsdrang:)

Klick macht schöner

Polaroid Land Automatic 320

&

abgelaufener Film

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Im Vorbeigehen..

Donnerstag, 15. Dezember 2011

.. ausgelöst.

Klick macht größer

Entstanden am letzten Wochenende in Leipzig.
Film: Kodak Tri-X@400
Entwickler: Spürsinn DOM

Digitalisiert. Komprimiert. Leider nicht anders machbar ;)

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Viel Korn – nix Mausi!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Es ist vollbracht.

Nicht zuletzt dank des Kollegen Corwin von Kuhwede bin ich am letzten Sonntag doch noch dazu gekommen, Menschenfotografie zu betreiben. Ganz spontan bot er uns seine Location im schönen Leipzig an und lieferte auch noch ein ganz wunderbares Modell! Der Tag war sehr entspannt und voller Gespräche – das hat viel Spaß gemacht! Gerne wieder!!!
Zurück in Braunschweig stieg dann die Spannung. Hält der “Spürsinn DOM” immer noch was er bei den ersten Testentwicklungen versprach? Bringt er dieses wunderbare Korn, das ich seit Auslaufen des Rollei R3 so schmerzlich vermisse? Heute bringen die Filme ja bereits eine “Ich mach wie digital und hab ganz feines Korn”- Anmutung in ihrer Emulsion mit, die galt es natürlich zu knacken.

Eine Kamera wurde mit dem Ilford HP5 geladen, die andere mit dem Kodak Tri-X 400. Von letzterem versprach ich mir ja schon ein gehöriges “Wumms” an Korn und siehe da, es kam!

Tri-X@400 entwicklelt in Spürsinn DOM

Klick macht wie immer big

Aber auch der HP5 ließ sich nicht lumpen und servierte mir ein vornehmes Korn!

Ilford HP5@400 entwicklet in Spürsinn DOM

Klick und so – na, ihr wisst schon

Ich bin sehr zufrieden.
Gelogen.
Ich bin total begeistert! :)

In der Anwendung will er ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als der “HCD new”. So liebt der DOM frischen Fixierer und steht ziemlich auf Stoppbad. Warum das so ist, steht drüben im Spürsinn-Blog. Dort finden sich auch die bereits ausgetesteten Entwicklungszeiten.

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Kackbild

Freitag, 02. Dezember 2011

War ich vor ein paar Tagen noch restlos begeistert von der Dunkelkammerarbeit,  so hat mich diese Woche doch tatsächlich der Frust gepackt. Ich hatte vergessen, dass es nur ein wirklich gutes Bild in die DuKa schaffen kann. Kackbilder werden nicht verziehen. Niemals. Never. Jamais.

Ich erinnere mich, ich habe ein bisschen geflucht, als ich damals die Bilder scannte und bearbeitete. Irgendwann mochte ich sie sehr. Und jetzt haben sie das Prädikat “Kackbild”. In der Dunkelkammer zeigt sich, dass ein Bild ausbelichtet und zum Anfassen ganz anders wirkt als auf einem Monitor. Plötzlich “funktioniert” es nicht mehr.

Klick und so für big und so

Es sieht gut aus auf dem Bildschirm. Finde ich. In 30×30 ausbelichtet tut mir der Schnitt durch die Hände in den Augen weh. In der Hand ebenso wie an die Wand gehalten. Lehrgeld. Ich muss nochmal ausprobieren, wie es im gerahmt mit Passepartout wirkt. Große Hoffnung habe ich aber nicht.

Das nächste Bild aus der Serie besticht durch die Schärfe auf dem Boxhandschuh. Zumindest war das der Gedanke, als ich es fotografierte.

Klick = big

Auf der Grundplatte des Vergrößerers sieht alles ganz wunderbar aus. Aber schon die Testausbelichtungen zeigen, dass es ein Kackbild ist. Die Unschärfe auf den Augen, die weder Fisch noch Fleisch ist, die Haut, die zu hell ist und keine Struktur mehr zeigt – diese Fehler kann kein Boxhandschuh der Welt mehr ausbügeln.

Gelernt habe ich also:

  • Nicht jedes Bild, das hybrid verarbeitet gut ist, ist es auch wert, dass man es mit in die Dunkelkammer nimmt.
  • Knappe, unerwartete Schärfeverläufe sind hipp, schick und was weiß ich noch, führen aber gerne zu einem Kackbild, will man es richtig schön mit der Hand im Rotlichbezirk auf Papier zaubern will.
  • Lieber weniger Licht und eine ruhige Hand als zu viel Licht, die eine ohnehin schon zarte Hautstruktur verschwinden lässt.

Andererseits – es geht ja auch umgekehrt. Negative, die hybrid nicht zu schaffen waren, finden jetzt den Weg  in die Dunkelkammer und locken mir entzückte Seufzer von den Lippen. Und da ich lieber in der Dunkelkammer puzzle als am Rechner, werde ich jetzt nur noch solche Bilder machen. Jawoll.

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Von Lust und Frust

Donnerstag, 24. November 2011

Die Dunkelkammer hat mich wieder. Ich schrieb bereits davon. Und da der Lieblingsmensch gerade an Tonern bastelt, war es mir gestern ein besonders dringendes Bedürfnis, im Rotlichtbezirk zu verschwinden. Ich wollte auch getonte Bilder. (Wer mich kennt, kann sich an dieser Stelle das Aufstampfen mit dem Fuß gerne denken, es entspricht durchaus der Realität).

Gesagt – getan. Mit einem ganzen Bündel Negative, aus meinem Archiv gefischt, verschwand ich im Dunkeln. Und tauchte auch die nächsten Stunden nicht mehr auf. Ich hatte unter anderem Negative gegriffen, mit denen ich mich das letzte Mal vor bestimmt 5 Jahren auseinandergesetzt habe. Ich erinnere mich, diese Negative gescannt zu haben. Und ich erinnere mich auch, dass ich die komplette Serie verworfen hatte, weil ich unzufrieden mit den Ergebnissen war. Zu wenig von dem, was ich zeigen wollte, war zu sehen. Und stundenlanges Herumschrauben mit einer Bildbearbeitungssoftware liegt mir einfach nicht. Wie gut, dass ich auch die schlechtesten Negative niemals weg werfe. :)

Jetzt kamen sie mir gerade recht. Ich habe ein bisschen geturnt und gemacht und getan. Dann kam lieber Besuch und wir standen zusammen im Dunkel und wie das so ist, wenn man abgelenkt ist, prompt habe ich den falschen Knopf am Timer erwischt und dem Bild eine Extraportion Licht gegeben, die natürlich nicht berechnet war und sich auch nicht nachvollziehen ließ. Gefrotzel. “Pass auf, das ist jetzt DAS Bild und Du weißt nicht, wie viel Extralicht es abbekommen hat.” Ähm.
Natürlich ist es dann auch genau so gekommen. Danke, Christian.

Es hat ein bisschen gedauert, aber wir konnten das Versehen reproduzieren. Hurra. Die erste Variante kam zwar ein bisschen schief auf das Papier, aber da sie nur dazu dienen sollte, die Unterschiede zur getonten Variante zu zeigen, hab ich das mal so gelassen. Ein bisschen Pfusch also auf 13×18 – bei den großen für die Wand gebe ich mir mehr Mühe :)

klick macht wie immer big

Nachdem dann die Papierabzüge im Wasser schwammen, wurde alles für den großen Moment der Tonung vorbereitet. Kaffeebraun sollte es werden. Ich bin hin und weg.

auch hier: klick & big und so

Das war also das Ding mit der Lust. Ich bin sehr begeistert von dem Toner, der immer noch keinen Namen hat. Aber wir arbeiten dran.

Der Frust kam dann heute. Ich musste den Scanner anwerfen und die Abzüge scannen, damit ich Euch etwas zeigen kann, was über die iPhone-Abbildung hinaus geht. Trotz hoher Auflösung sahen die Bilder sehr viel platter aus als in natura. Und nach der Verkleinerung für das Web und der Komprimierung in jpg hatte ich fast Tränen in den Augen. Detailverlust galore. Aber da ich die Prints habe, kann ich dann doch damit leben :)

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In der dunklen Kammer der Macht

Donnerstag, 03. November 2011

Wie war es großartig, seine Negative scannen zu können und gemütlich mit Kaffee, Keksen und einem Bildbearbeitungsprogramm am PC bearbeiten zu dürfen. Hach.
Gut, das Scannen in einer vernünftigen Auflösung kostet Zeit. Und wenn dann so ein Kleinbild mit 4800 dpi aus dem Scanner kommt, kotzt auch das beste Bildbearbeitungsprogramm, wenn es aufgefordert wird, das Bild zu laden. Aber es ist so schön bequem. Mit einem ordentlichen Bildbearbeitungsprogramm kann man ja auch all das machen, was man “früher” in der Dunkelkammer machte. Wunderbar. Und wenn man die große Auflösung nach ewig langem Herumklicken endlich so verkleinert hat, dass man es bequem ins Netz stellen kann, dann kann man sein Werk ja auch ganz fix allen Menschen zeigen. Toll.
Und es kommt einem auch so vor, als sei diese Prozedur nicht nur bequemer als die Arbeit in der Dunkelkammer sondern auch schneller.

Tja.

Und dann kommt der Tag, an dem man einen ausreichend großen Raum zur Verfügung hat, der dunkel ist und in dem etliche Vergrößerer Platz haben. Die dürfen dann auch da stehen bleiben, denn der Raum wurde zur Dunkelkammer und zum Laborbereich auserkoren. Mit großen Waschbecken, fließend warm und kalt Wasser, Arbeitstisch und fantastischen 4 Dunkelkammerleuchten. Kein kleines Badezimmer, das immer dann von anderen gebraucht wird, wenn man gerade dabei ist, sein Fotopapier zu belichten. Kein Aufbauen und Abbauen von Vergrößerer und Zubehör. Keine ewiges Suchen nach den Gradationsfilterfolien. Und dann sagt man sich “Warum nicht mal wieder mit echter Chemie und richtigem Papier hantieren? So zwischendurch? Um zu schauen, ob man es noch kann?”

Böse, böse. Denn kaum hat man es gewagt, ist man wieder drauf auf der Droge “Handausbelichtung”. Man hat zwar keine Übung mehr, aber ein bisschen ist es ja schon wie Rad fahren. Verlernt man auch nicht, man ist anfangs nur ein wenig wackelig, wenn man sich wieder auf den Drahtesel schwingt.

Und jetzt ratet mal, wem das passiert ist.

Klick macht ein bisschen mehr big

Ilford HP5 @1600 entwickelt in Spürsinn HCD-S und HCD-2.
DFB-Pokalspiel Eintracht Braunschweig gegen Bayern München.

Scan vom Print.
Und nein, ihr dürft das gescannte Negativ nicht zum Vergleich sehen, ich habe es nämlich nicht gescannt. In der Dunkelkammer war ich schneller. Echt jetzt. :)

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Sommer 2012

Montag, 12. September 2011

Auf ein Neues!

Für dieses Jahr scheint es ja gelaufen.

Klick macht big

Rolleiflex plus Sommer 2009 plus ein williges Modell plus ein warmer See irgendwo in Südhessen plus Universal 200

Und nein, es ist nicht das gleiche Bild ;)

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Analog rockt.

Montag, 29. August 2011

Nämlich.

Und weil das so ist, gibt es einen analogen Fotowettbewerb.

Im Internet. ;)

Ich darf ja nicht mitmachen, Euch lege ich die Aktion ans Herz, auch deswegen, weil man sonst kaum erahnen kann, wie viele wir sind.

Also macht mal schön mit, ich bin auf Eure Bilder gespannt.

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Mit Farbe schwarzweiß fotografieren

Samstag, 27. August 2011

Ich beschäftige mich ja nun auch schon etwas länger mit analoger Fotografie.

Allerdings habe ich um das Thema Farbfilter in der Schwarzweiß-Fotografie immer einen eleganten Bogen geschlagen. Der Grund dafür ist relativ einfach. “Willst Du Drama in den Wolken, dann nimm ‘nen Rotfilter” war alles, was ich mir tatsächlich merken konnte und ich fotografiere eigentlich so gut wie nie Wolken. Für ein Shooting im Schnee habe ich meiner Kiev mal einen Orangefilter gegönnt. Und für meine Rolleiflex habe ich diverse Filter (die sich in den Umzugskartons versteckt haben, wie aufmerksame Verfolger schon mitbekommen haben). Der Lieblingsmensch hat schon öfter versucht, mir das Filterthema nahe zu bringen, aber es hat nie gefruchtet. Was sicherlich nicht an der Erklärbärqualität des Lieblingsmenschen liegt, das kann er schon ganz gut. Nein, ich denke, ich muss bestimmte Erklärungen einfach einsickern lassen und mich quasi im stillen Kämmerlein damit befassen, damit das Thema Wurzeln schlagen kann. Und das Thema sollte möglichst wenig mit Rechnen zu tun haben.
Nun ist es so, dass man bei der Benutzung von Farbfiltern rechnen muss. Nicht viel, zugegeben, aber rechnen. Und Rechnen liegt mir einfach nicht. Deswegen das elegante Umschiffen und die grandiose Vergesslichkeit beim Thema “Farbfilter in der analogen Schwarzweiß-Fotografie”.

Der Lieblingsmensch konnte das nicht mehr mit ansehen und hat sich hingesetzt und ein kleines Buch verfasst. Und weil wir ja so schön zweinullig sind, ist es ein E-Book geworden.
Natürlich wünsche ich ihm zahlreiche Downloads, das Ding kostet immerhin 5,99 Euro und da kommt vielleicht die ein oder andere Pizza oder gar der ein oder andere neue Filter für ihn dabei heraus. ;)
Es ist aber auch tatsächlich so, dass ich das Thema plötzlich begriffen habe. Und selbst die Rechnerei schreckt mich nicht mehr ab – es ist nämlich gar nicht so schwer, wenn man es erstmal begriffen hat. Und deswegen lege ich das Werk allen ans Herz, die bisher auch einen großen Bogen um Farbfilter geschlagen haben.

Wer erst einmal reinlesen möchte, der kann das tun, bei Spürsinn gibt es eine Leseprobe.

Kaufen kann man das Machwerk dann ganz fix und über Paypal, indem man auf den kleinen Einkaufswagen klickt :)

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