Artikel mit ‘Fotografie’ getagged

Das Ding an der Wand

Mittwoch, 03. September 2008

Sie kam gerade aus der Dunkelkammer, verschwitzt und den zweifelhaften Duft aggressiver Chemikalien verbreitend und fand ihn in dem alten Ohrensessel sitzend, den Laptop auf den Knien balancierend leise vor sich hin fluchend. (weiterlesen …)

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Ach Opa…..

Sonntag, 31. August 2008

… könntest Du nur sehen, was für feine Bilder Deine Kamera noch macht…..

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Rollei R3@25ASA, Voigtländer Vito IIa

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Konzertfotografie

Freitag, 06. Juni 2008

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Rollei R3@32oo ASA

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Hüllenlos

Donnerstag, 29. Mai 2008

Es waren einmal….

  • eine wagemutige Frau von Welt
  • ein Rudel sensationsgieriger Blogger
  • eine Fotografin, die jeden Joke mitmacht
  • ein sonnig-warmer Vormittag im Mai
  • jede Menge rosa Kram

Daraus entstanden wunderbare Bilder in wunderbarer Atmosphäre von einer zauberhaften Frau.

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Geliebte

Mittwoch, 12. März 2008

Gerade ist er gegangen. Nach Hause, zu seiner Frau. (weiterlesen …)

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Telefongeflüster

Samstag, 19. Januar 2008

Sie waren erst wenige Stunden voneinander getrennt, da überkam sie wieder die Sehnsucht… (weiterlesen …)

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TfP – Karussellgedanken, Ärgernisse, Erklärungen

Donnerstag, 03. Januar 2008

TfP ist ein ganz heißes Thema! (weiterlesen …)

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Von Modellfigürchen, Mopsbärchen und Stehrümchens

Freitag, 28. Dezember 2007

Fotografen fotografieren.

Gerne Menschen! Zumindest ist das bei mir der Fall.

Wenn ich mit Modellen arbeite, was brauche ich dann? (weiterlesen …)

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Ein trauriger Gedanke…

Dienstag, 04. Dezember 2007

… den man tanzen kann. (weiterlesen …)

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Kapitel 4: Der Anblick blendet mich

Freitag, 05. Oktober 2007

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Um Fotografie zu verstehen muss man fotografisch sehen lernen.

Sehen können wir alle von klein auf.

Mir geht es jedoch um das bewusste Sehen, denn es ist Grundlage für die folgenden Erklärungen.

Jeder Körper wird von uns dreidimensional wahrgenommen, weil das Licht von diesem Körper an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich reflektiert wird.

Reflexionen sind einfach nur zurückgeworfenes Licht.

Das menschliche Auge nimmt übrigens ausschließlich Reflexionen wahr. Wir sehen nicht den Baum sondern das, was der Baum an Reflexionen abgibt.

Unser Auge nimmt unentwegt Bilder auf – bei ruhiger Betrachtung etwa bis zu 30 in der Sekunde. Ein Formel 1 Fahrer hat keine Zeit für ruhige Betrachtungen. Wenn er auf seiner Strecke ist, nimmt sein Auge bis zu 200 Bilder in der Sekunde auf.

Das schafft keine Kamera. Warum auch, wir wollen ja nur die vereinzelten Bilder einfangen. Wenn wir ein Bild aufnehmen wollen, müssen wir uns also überlegen, wie es aussehen soll. Das heißt nichts anderes, als die Überlegung anzustellen, wieviele und welche Reflexionen wir in welcher Art und Weise auf ein Bild bringen wollen.

Um eine solche Entscheidung zu treffen, müssen wir etwas über die Blende wissen.

Wenn wir im Dunkeln sitzen, dann haben wir eine größere Pupille. Die Iris öffnet die Pupille, damit mehr Licht ins Auge fällt. Klar – ohne Licht kein Bild. Das haben wir ja schon festgestellt. Sind wir in der prallen Sonne, so zieht sich die Iris zusammen und das grelle Licht kann nur durch die stark verkleinerte Pupille eindringen und die lichtempfindliche Aufnahmefläche treffen.

Die Iris schafft also automatisch einen Ausgleich des Lichteinfalls (in gewissen Grenzen), damit wir in einer dunklen und einer hellen Umgebung annähernd gleich helle Eindrücke haben.

Übertragen wir dieses Wissen jetzt auf das Kameraobjektiv, so haben wir statt der Iris die Blende, statt der Pupille die Blendenöffnung.

Die Blendenwahl funktioniert beim Auge automatisch, bei der Kamera müssen wir sie auswählen (bzw. von unserer Blendenautomatik auswählen lassen – aber diesen Aspekt führe ich hier nicht weiter aus, denn er dient momentan so garnicht dem angestrebten Verständnis).

Starten wir wieder einen kleinen Selbstversuch.

Wieder mit nur einem Auge, denn sonst verfälschen wir ja den Vergleich. Der Mensch sieht ja normalerweise mit zwei Objektiven, äh, Augen – die Kamera im Normalfall nur mit einem. (Die wenigen Ausnahmen besprechen wir ein anderes Mal.)

Sollte heute ein Glückstag sein und die Sonne so richtig schön stark scheinen, dann gehen Sie hinaus und betrachten die nächste Umgebung. Wohlgemerkt nur mit einem Auge. Hintergrund und Vordergrund werden zusammen betrachtet schärfer wahrgenommen als bei unserem ersten Selbstversuch.

Das liegt daran, dass die Iris aufgrund der hellen Lichtsituation die Pupille stark zusammengezogen hat, das Auge hat abgeblendet.

Diese verkleinerte Pupillenöffnung ergibt eine größere „Tiefenschärfe“, eine Vokabel, die uns im Folgenden noch einmal begegnen wird.

Sollte die Sonne übrigens nicht scheinen, so brauchen Sie ihre Hand nur zu einer Faust mit einer kleinen Öffnung zu ballen und durch diese Öffnung zu schauen – der Effekt ist der gleiche, Vordergrund und Hintergrund sind gleich scharf.

Wenn wir diese gesammelten Erkenntnisse jetzt auf unsere Kamera übertragen, so bedeutet das:

je dunkler die Umgebung, desto größer muss die Blendenöffnung sein, um die Reflexionen der aufzunehmenden Körper auf dem Film einfangen zu können.

je heller die Umgebung, desto kleiner muss die Blendenöffnung sein, um die Reflexionen der aufzunehmenden Körper auf dem Film einfangen zu können.

je kleiner die Blendenöffnung desto mehr Tiefenschärfe.

je größer die Blendenöffnung desto weniger Tiefenschärfe.

Das muss fürs erste reichen, selbstverständlich gibt es noch viele weitere Regeln für einen sinnvollen Blendeneinsatz, in die dann noch Aspekte wie Filmempfindlichkeit und Verschlusszeiten einfließen, aber ich will es ja peu à peu und möglichst unkompliziert erklären.

Also alles schön der Reihe nach, wie der Bauer die Klöß frisst.

Wenn Sie jetzt die Gelegenheit haben, eine Kamera mit einem Objektiv in die Hand zu nehmen, auf dem die verschiedenen Blendenzahlen vermerkt sind, so gebe ich Ihnen noch folgenden Merksatz an die Hand:

Je größer die Zahl, desto kleiner die Blendenöffnung

Keine Panik – anfangs braucht man immer länger, um die (richtige) Blende zu wählen. Wenn man sich nicht entmutigen lässt, weiß man irgendwann innerhalb von Sekundenbruchteilen, welche Blende die richtige ist.

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