Fanpost
Montag, 15. März 2010Am Samstag wurde ich darüber informiert, dass die Spürsinn Nord KG einen Brief bekommen hat. Einen richtigen Brief auf Papier und mit Briefmarke und so.
Dieser Brief kam vom Franzis Verlag. Genauer gesagt: Vom Online Media Manager des Franzis Verlag.
Verwundert aber ganz kameradschaftlich weist er den Geschäftsführer darauf hin, dass auf meinem Blog, der ja bekanntermaßen unter der Spürsinn URL läuft, ein offener Brief von mir zu finden ist. Es liest sich ein gewisses Erstaunen darüber heraus, dass ich sowas darf. Für den Fall, dass der Geschäftsleitung mein Treiben nicht bekannt sein könnte, hat man wohl sicherheitshalber auch noch einen Ausdruck meines Blogs beigelegt, der relevante Artikel wurde dabei liebevoll mit Textmarker angestrichen.
Die ausnehmend zartfühlende Wortwahl des Schreibens täuscht nicht darüber hinweg, dass man darüber informieren will, dass diese Veröffentlichung dem Unternehmen schaden könne. Ein Unternehmen, das sich mit einer Autorin wie mir schmückt, muss sich wohl Sorgen um Ansehen und Reputation machen. Könnte man meinen. Selbstverständlich wird es dem Gutdünken der Geschäftsleitung von Spürsinn überlassen, die Öffentlichkeit von meinem Blogartikel zu befreien.
Grundsätzlich: Dies ist mein Blog. Hier bin ich Mensch und hier darf ich es sein. Ganz privat und pur, ganz ich und mit all meinen Meinungen und Ansichten. Ich muss weder Puderzucker auf meine Artikel stäuben noch bin ich verpflichtet, sie mit Sahnehäubchen und Zuckerguss dem ein oder anderen schmackhaft zu machen. Wer mich informieren, kritisieren, beschimpfen, loben, maßregeln oder gar heiraten möchte, der darf seine Äußerungen gerne in den Kommentaren hinterlassen oder er kontaktiert mich. Es ist nicht schwer, über die im Impressum gemachten Angaben Kontakt mir zu bekommen.
