Fotografie & das Leben an und für mich
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Wochenenden werden überbewertet

Der Herr Trout berichtete ja schon – wenn man die ganze Woche anderen zu fotografischen Freuden verhilft, muss man ab und zu auch mal wieder selbst ran. Das geht nur an freien Wochenenden, die ja bei uns bekanntermaßen eher dürftig sind, und dementsprechend muss so ein Wochenende rocken.

Das letzte Wochenende hat gerockt, meine Herren, aber sowas von.

Auch wenn es uns die Hessen schwer gemacht haben und und lauter kleine, schnuckelige Sommerferienbaustellen in den Weg legten, man konnte uns nicht davon abhalten, nach Erlangen zu düsen und dort mit der charmantesten Maßschneiderin ever ein Modeshooting vom Feinsten zu veranstalten.

Ich durfte diesmal den ehrenwerten und verantwortungsvollen Job des Assis übernehmen und außerdem ein bisschen Making-of fotografieren, während andere schminkten, frisierten, steckten, an- und auszogen, posierten, filmten, für Kaffee sorgten, zupften, zurechtrückten und fotografierten.

Wir hatten das Vergnügen, auf allen Kanälen mit Profis zu arbeiten, die tatsächlich etwas von ihrem Job verstehen und dabei noch richtig Spaß an der Sache hatten! Es war uns ein grandioses Vergnügen, es war superklasse! Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Visagistin Jolanthe Schottka. Es ist ein völlig anderes Ding, für schwarzweiß-Fotografie auf Film zu schminken als für Digitales Arbeiten. Und Jolanthe hat die Maßgaben exakt, passend und ganz wunderbar umgesetzt – perfekt! An dieser Stelle nochmal einen heißen Dank! Jederzeit wieder!

Einige Filme sind schon entwickelt, das sind Schätzchen dabei, die man nicht mit einem einfachen „Hach“ abtun kann. Natürlich steckt hinter dem Ganzen ein großer Plan, aber den verraten wir noch nicht, ätsch.

Für Euch ein klitzekleiner Einblick, für mich die Vorfreude auf das große Ganze.

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Wen es interessiert: Tri-X 400@1600 / HCDnew/ Afix-7

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Alle Synapsen an Bord?

Gut, ich hab lange überlegt, ob ich mich einmische. Eigentlich hat Frau Meike bereits alles gesagt, was wichtig ist. Was für mich wichtig ist. Oder war. Denn inzwischen geht es mir ja durchaus besser und anders als früher. Außerdem halte ich nicht viel davon, mein inneres Seelenleben im Netz auszuschütten – ich mag mich nämlich nicht mit Leuten auseinandersetzen, die schlampig lesen, oberflächlich zu allem und jedem eine Meinung haben, und die, wenn sie nicht weiter wissen einfach pauschal besser wissen. Erfahrungsgemäß bringen sehr persönlich gehaltene Blogartikel genau diesen Menschen das Futter, das sie brauchen, um laut und unangenehm zu werden. Es ist mir lästig, mich damit auseinanderzusetzen.

Nichtsdestotrotz rumort es in mir. Mich ärgert, dass die Bereitschaft etwas zu lernen, zu Gunsten des Drangs, etwas nieder zu machen, untergeht. Mich ärgert, dass ein Blogartikel, in dem persönliche Erlebnisse und Empfindungen, die über „Mein schönstes Ferienerlebnis“ oder „Meine Katze und ich“ hinaus gehen, dazu genutzt werden, eine große Gemeinschaft von Menschen zu bashen, die es weder verdient haben noch etwas dafür können, dass sie so sind wie sie sind. Es macht mich sprachlos, dass eine Frau, die das Glück hat, den richtigen „Stallgeruch“ für ihre Mitmenschen vorweisen zu können, alles essen zu können, sich frei bewegen zu können, weil sie keine Empfindlichkeiten hat, dass diese Frau diesen Umstand dazu nutzt, um über andere herzuziehen.

Ihre Aussagen werden rundherum bejubelt, beklatscht und benickt. Und ich stelle mir vor, dass dieser Haufen unwissender, böser, klatschender Menschen, die dort eifrig zustimmend kommentieren, Kinder erzieht…. Kinder, die dann auf Kinder treffen, wie ich eines war. Kinder, die anders sind. Mehr nicht. Aus welchen Gründen auch immer. Continue reading »

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Ein roter Löwe auf der Brust

Ich hab es ja eigentlich nicht so mit Fußball.

Die Abseitsregel habe ich bis heute nicht so recht begriffen (und ich bitte Euch, davon abzusehen, sie mir erklären zu wollen) und Fußballfans waren mir auch immer ein bisschen suspekt. Und dann zog ich zurück nach Braunschweig.

Kannste machen was Du willst, es ist wirklich sauschwer, in dieser Stadt dem Fußballfieber zu entgehen. Mir ist es nicht gelungen – und auch wenn ich nicht immer alles verstehe, was da auf dem Platz passiert, ich fiebere mit. Soweit es die Eintracht Braunschweig betrifft. Es ist ein ganz besonderer Verein und der hat auch ganz besondere Fans!

In der Saison 2012/2013 ist dann passiert, wovon alle geträumt haben, aber niemand damit rechnete, dass dieser Traum so schnell in Erfüllung geht – Aufstieg in Liga 1. Nach 28 Jahren hat es die Eintracht Braunschweig geschafft und ist wieder in die Bundesliga aufgestiegen. Es wurde mächtig gefeiert!

Wir feiern am 1. Juni gleich nochmal, denn da ist bei uns in der Galerie die Vernissage mit den Bildern von Eva Klauss. Die Studentin der HBK hat die Fans der Eintracht während der Aufstiegssaison fotografiert. Schwarzweiß und auf Film. 20 wunderbare, emotionale, mitreißende und dynamische Bilder hängen dann bei uns an der Wand, die man sogar käuflich erwerben kann. Ein Handabzug auf Baryt im Format 18×24 kostet 95 + 1 Euro. :)
Außerdem wird es ein Buch zur Ausstellung geben, in dem viele, weitere Bilder zu sehen sind. Nummeriert, handsigniert und selbstverständlich ist das Buch auf 67 Exemplare limitiert. Die Nummer 67 ist allerdings schon vergeben, denn die bekommt der Trainer der Eintracht Braunschweig, Torsten Lieberknecht, geschenkt. Damit er auch mal Bilder von seinem 12. Mann hat.

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Wer also Lust und Zeit hat, der ist herzlich eingeladen, bei uns vorbei zu kommen.

Mal langsam

Sonntagsgedanken im April

Das Internet am Sonntag. Man liest sich kreuz und liest sich quer und kommt dabei auf folgende Punkte, auf denen man dann einen Eiertanz proben kann oder auch nicht:

  • Ein lauter Fotograf ist nicht immer ein guter Fotograf.

Mag sein – aber er versteht etwas von Selbstvermarktung. Um gesehen zu werden, gefunden zu werden von denen, die einem eventuell Geld für eine Leistung zahlen, muss man Interesse wecken. Continue reading »

Blitzschnell

Oder die Schwiegermutter

Ich steh ja auf alte Fotobücher.

Eben gelesen:

“Ihre Kamera ist zwar bestimmt stabil gebaut und kann manchen Puff vertragen, aber gegen rohe Gewalt?! Sie kann auch schon mal zu Boden fallen, ohne daß ihr was passiert, aber wenn sie unglücklich fällt, ist sie hin. Nein, nicht ganz, aber doch reparaturreif. Sie geben sie dazu am besten ihrem Fotohändler, der sie dann zum Kamerawerk schickt, oder sie verkaufen sie Ihrer Schwiegermutter, kurz bevor sie in Urlaub fährt.”

Ich finde ja, die Autoren vor 50, 60 Jahren hatten viel mehr Humor als heute.

Aus dem Lateinischen.

inspiratio = das Einhauchen, die Eingebung

conspiratio = die Verschwörung, das Komplott

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ja – ich versuche immer noch dieses Theme in den Griff zu bekommen…. deswegen gibt es auch immer mal neue Artikel, die dann plötzlich nicht da sind, wenn man sie lesen will.

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